Kleines Helferlein: Nähnadelkissen

Nachdem mir das Aufbewahrungskästchen mit den Nähmaschinennadeln zum drölftenzwanzigstens Mal runtergefallen ist und die Nadeln damit im diesem meinem Leben nie nicht mehr einordnerbar waren (mir fehlt leider diese Art Lupe, mit der man Atome sehen kann. Meine herkömnliche Lupe findet keine Zahlen auf den Nadeln. Wahrscheinlich ist es auch nur ein Gerücht, dass da Zahlen draufstehen), habe ich endlich Abhilfe geschaffen: Ein Nadelkissen nur für Nähnadeln.

Ich habe dafür ein schon lange benutzes Minikissen verwendet, dass schon einige Zeit unbeachtet in meiner Stricknadeltasche lebte. Schöner (so für tolle Blogfotos und so) wäre es natürlich gewesen, ein neues aus blütenweißem Leinen zu nähen und kunstvoll zu besticken. Aber ich bin heute eher pragmatisch und siehe da, es geht aus so.

Falls ihr es mir nachtun wollt: Näht euch ein kleines Kissen in quadratischer Form, füllt es mit herkömmlicher Füllwatte. Nehmt euch einen CD-Marker (oder – wie ich – einen Stoffmalstift) und unterteilt es mittels eines flink aufgezeichneten Kreuzes in vier Quadrate. Schreibt in GROSSEN Buchstaben die Zahlen der üblichen Verdächtigen auf: 70, 80, 90 und 100. Eine Zahl für jedes Kästchen, seid nicht so geizig. Füllt nun die Quadrat mit euren hübschen Nadeln. Fertig!!

Übrigens: Piekt gleich zu Anfang eine Nadel mit knallrotem Köpfchen auf die Zahl, deren Nadel ihr gerade in der Nähmaschine habt. So habt ihr nämlich gleich noch ein weiteres vermaledeites Problem chaotischer Näherinnen gelöst: Welche *#€-?-Nadel steckt eigentlich gerade in der Maschine??

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