Paul am Hafen

Meldorfer Hafen im Winter

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Wir waren schon lange nicht mehr am Hafen. Man kennt das ja: Wohnt man in der Großstadt, geht man viel zu selten ins Theater. Wohnt man am Meer, naja, ihr wißt schon…

Aber heute strahlte die Sonne so kraftvoll und auffordernd,  dass wir uns vornahmen, am Hafen die Hunde laufen zu lassen. Klar, dass, kaum, dass wir mit allem fertig waren, dicke Wolken am Himmel drohten. Naja, dann eben doch die wasserfeste Mummeljacke und ein extra Schal für kalte Winde.

Das schöne an schlechtem Wetter (was es ja nicht gibt, schon mal gar nicht für Dithmarscher), ist, dass kein Mensch spazieren geht. Außer ein paar ganz Harte. Die dann tüchtig von Klara angebellt werden. Sehr peinlich.
Wir hatten Glück, es regnete nicht, es war nur schweinekalt. Wunderbar, sich mal wieder so richtig den Kopf durchpusten zu lassen. Nach perfekt abgerundeten Steinen zu suchen. Ins Weite starren. Klara davon abhalten, den Deich zu verteidigen. Seufz.

Meldorfer Hafen

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