Vor einiger Zeit entdeckte ich den wundervollen Blog von annekata (Link siehe unten). annekata näht unheimlich viel mit der Hand, macht davon unheimlich schöne Bilder und damit unheimlich Lust, es ihr nachzutun
Der Blog hat mich daran erinnert, dass ich eigentlich sehr gerne mit der Hand nähe. Es hat sowas Ursprüngliches, so wie in der Erde wühlen oder Teig kneten. Als ich auf ihre allerliebsten Stoffbroschen stieß, fuhr ich den Rechner runter, schnappte mir einige Stücken Stoff, etwas Tüddelkram, Nadel und Faden und versank ein paar Tage im Nähnirvana. Hörbuch ins Ohr und Abwasch Abwasch sein lassen.
Herrlich.
Ein gänzlich mit Hand genähtes Teilchen hat nochmal eine Spur mehr Charme. Und erfüllt mich mit etwas mehr Stolz. Vielleicht, weil wunde Fingerkuppen einem das Gefühl geben, etwas getan zu haben.
Zwei Broschen und ein Armband sind im Shop gelandet. Der Rest kommt nach. Irgendwann
Und siehe da: Als ich gestern aus einer ollen Kinderjeans eine Tasche nähen wollte, war mir klar, dass das Futter per Hand eingenäht wird. Eine Arbeit, vor der ich mich immer gedrückt habe. Weil, mit der Maschine geht das schneller
. Aber handgenäht sieht einfach schöner aus. Und auf den meditativen Prozess möchte ich nicht mehr verzichten. Danke annekata
.
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10. August 2011 um 13:26 Uhr
mir geht das auch gerne mal so, dass ich bastel-verletzungen sehr stolz in kauf nehme
mit der hand nähen ist was sehr schönes, solange man die geduld dafür aufbringt
lieber gruß!
mareike