Von falschen Pommes und echten Osterlämmern

Heute waren wir in Büsum, der Schatz und ich. Sonne satt, frittierte Krabben mit fetter Knoblauchsoße – was brauch’ ich bunte Eier? Frittierte Krabben machen aber nicht satt. Nur dick. Eine Passantin mit extrem lecker aussehenden Fritten sichten, passenden Imbiss entdecken und einmal “Pommes mit Majo, bitte!” ordern, war Eins. Pommes sind für mich längliche Stäbchen aus Kartoffeln, in Öl ausgebacken. Nicht aber in diesem Imbiss. Ein Klick auf ein futuristisch aussehendes Edelstahlgerät, rrrschtklack: Durch ein Sieb wird eine Portion “Was-auch-immer”-Pantsche in Stäbchenform rausgepresst O_o und mit lockerer Hand in die Friteuse geworfen. Bruzzelbruzzel, heraus kommt etwas, was eindeutig nach Pommes aussieht. Sogar besser. Und riecht auch gut. Schmeckt zwar, aber nicht nach Pommes. So, als würde man Knabbergebäck aufwärmen. Ein Glück haben wir nach diesem mysteriösen Schmaus eine Bio-Eisdiele entdeckt. Das reißt’s dann wieder raus.  So rein gesundheitlich und so. Abgefahrene Sorten übrigens:  Holunderblüte schmeckt ganz famos und Rosmarin-Krokant hat – nach der ersten Irritation, ein Erkältungsbad zu schlabbern – einen ganz feinen Geschmack. Sehr zu empfehlen. Ob die Pommes empfehlenswert sind, sag’ ich euch nach der nächsten Vorsorgeuntersuchung *ängstlichguck*.

 

 

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