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Häkelnadeln Videostar

Ich bin ein echt kritischer Internet-Einkäufer. Ich brauche Bilder. Viele am liebsten und schön groß. Mit Maßangaben hier und Materialbeschreibung da. Naja gut, ich bin weniger kritisch, als misstrauisch.

Von mir ausgehend, möchte ich meinen lieben Kundinnen (ich habe fast nur weibliche Kundschaft, die Männer sind wohl alle Angeln?) meine Produkte genauer zeigen. Am liebsten in einem Video. Weil man etwas in Aktion sehen kann. Alles dreht sich, alles bewegt sich. So in etwa.

Also nahm‘ ich all meinen wenigen Mut zusammen, scharrte meine Häkelnadeln um mich und drehte mein allerallererstes Video. Zwar hatte ich aufm iPhone schon mal aus Versehen den Video-Button gedrückt, aber mit voller Absicht kannte ich das noch nicht. Bei herrlichstem Sonnenschein saß ich dann schwitzend und fluchend mit jeder Menge bildbewegter Fragmente in meinem stillen Kämmerlein und versuchte mich als Cutter. Und nun, trommelwirbel, vorhangaufreiß, armeausbreit:

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Sehen Sie jetzt

Häkelnadel Superstar
– Ein Film von Claudia Talbi –

 

In der Hauptrolle: Die Bambus-Häkelnadel

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Falls ihr auch mit eurem iPhone ein paar Blockbuster fabrizieren wollt, hier ein paar Tipps, damit ihr nicht so viele Anläufe braucht wie ich:

  • Solltet ihr etwas mit euren Händen zeigen wollen, nutzt eure Nagelbürste. Wenn ihr eure Fingerchen geschrubbt habt, wiederholt das Ganze. So ca. 3 bis 16 mal. Man sieht jeden Staubkorn, jedes winzigste Hautschüppchen so riesig und gewaltig, als hättet ihr gerade Pompeji ausgebuddelt.
  • Versucht, euren Finger von der Linse zu lassen. Ich musste einige Filmstunden mit rosigem Schatten über mich ergehen lassen, bis ich merkte, dass mein fetter Zeigefinger da nicht hin gehört.
  • Falls ihr Nahaufnahmen machen wollt, geht weiter weg. Noch weiter. Das iPhone hat eine eingebaute Nah-ran-geh-Funktion, die mit herkömmlichen europäischen Armlängen nicht ausgeglichen werden kann. Ohne Stativ is‘ nich‘.
  • Redet erstmal nicht. Selbst mit Skript und Dialogregisseur werdet ihr stottern, euch verhaspeln und man hört euer Atmen wie ungehöriges Stöhnen. Entweder ihr blendet Text ein oder kauft euch ein extra Mikro, um ihn Ruhe und mit Hilfe von Rescuetropfen euer Sprüchlein aufzusagen.
  • Nehmt euch Zeit. Sehr viel davon. Am besten nehmt ihr Urlaub. Das Filmchen machen geht ja noch einigermaßen. Aber das drumherum (Finger schrubben, Nägel lackieren, alles hübsch drapieren und später das Video bearbeiten) dauert.
  • Habt Spaß. Denn den macht es. Mir juckt es tierisch in den klinisch reinen Fingern, mehr zu drehen. Ich brauch‘ nur Zeit…

Credits

Hauptdarsteller: Bambus Häkelnadel
Nebenrolle: Anleitung „Natural Bouclé Bag“ sowie Linea Pura von Lana Grossa, Farbe: 008
Kamera: iPhoneinterne Kameraapp
Musik: Chopin: Waltz No. 6 in D-flat major „Minute Waltz“ Op.64 No.1 for Piano
Schnittsoftware: Movie Maker von Windows
Veröffentlichung: YouTube

Ein paar Tipps zum Knooking – Sträkeln

Auch wenn es sich im letzten Beitrag vielleicht anders anhörte: Ich mag Knooking! Man muss ein paar Sachen beachten, etwas rumtüffteln und dann macht es richtig Spaß.

Der Maschenfadens: Ich habe meine Nadeln über Amazon gekauft. Dabei waren schön glatte, verschiedenfarbige Satinkordeln. Die sind prima zum Knooken: Die Maschen gleiten schön darüber, nichts bleibt hängen. Da man beim Rundstricken immer eine sehr lange Schnur braucht (ca. 2,5 mal so lang, wie der Durchmesser des Knookwerkes), sollte man sich im Bastelladen schon mal Nachschub holen, denn die in der Packung sind recht kurz.
Der Nachteil von Satinkordeln ist natürlich, dass sie zu rutschig sein können: Zieht man den Maschenfaden aus der letzten Reihe und nach vorne, sollte man das Ende unbedingt festhalten, damit einem nicht die ganzen Maschen rauspurzeln. Außerdem ist das Löchlein an der Knooking-Nadel doch recht klein und das Satinbändchen will sich nicht immer einfädeln lassen.
Zur Zeit knooke ich mit einem sehr dünnen Lederbändchen. Es ist anfangs natürlich etwas bockig, wird aber mit jedem Mal weicher. Gefällt mir bisher am besten!

Glatt rechts rundstricken: Macht mir am meisten Spaß. Für Stulpen, Socken, Pulswärmer, Mützen, Rundschals bestens geeignet. Da sich beim glatts rechts die Maschen nach vorne neigen und keine Stricknadel haben, die sie aufrichten, muss man beim Einstechen die Masche anheben. Das geht, sobald man begriffen hat, dass man das tun sollte ;-), automatisch. Ich halte die Reihe zwischen Zeigefinger und Daumen, der Daumen schiebt dabei die Masche hoch.

Nicht zu fest knooken: Ein paar Reihen werdet ihr brauchen, um genau die richtige Mischung aus nicht zu fest und nicht zu locker knooken. Erst habe ich so fest geknookt, wie ich häkele. Das bringt einen in der nächsten Reihe zur Verzweiflung: Man versucht, mit Ach und Krach den Nadelkopf in die Masche zu bohren, die zieht sich dabei größer, daraufhin wird die nächste winzig klein (bis ihr sie überseht – soviel zum Thema, man könnte keine Maschen verlieren!). Schön locker durchatmen. Es kostet Überwindung, so locker zu knooken, aber ihr müsst da jetzt durch. Aber übertreibt nicht, sonst sieht das Strickbild nachher nicht schön aus. Ihr macht das schon.

Geduld: Gerade, wenn ihr geübte Häkler und / oder Stricker seid, nehmt euch Zeit. Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch und habe am Anfang den Fehler gemacht, die Anleitung, die den Knooking-Nadeln beigelegt war, zu lesen. Ich bin fast irre geworden! Dabei ist es so pupsig einfach (siehe Video im vorherigen Beitrag). Ihr werden bald dem Maschenfaden nicht mehr in die Quere kommen und euren Knookingrhythmus finden *mirganzsicherbin*.

Seht Knooking nicht als Ersatz fürs Stricken, sondern als Alternative bei bestimmten Techniken und Hilfe:

  • Knooking ist phänomenal, wenn man es als zusätzliches Hilfsmittel einsetzt: So kann man superschöne (Häkel-)Säume damit erstellen, dann alles auf die Stricknadel schubsen und weiter geht’s.
  • Oder man verwendet es, um Maschen aus Gestricktem aufzunehmen, geht um Längen besser, als mit einer Stricknadel! Ich find’s elendig, mit einer Stricknadel Maschen aufzunehmen, das sieht bei mir nie richtig gut aus. Mit der Knookingnadel geht das Ratzfatz. Und jede Masche wird fein säuberlich erfassst und sitzt da, wo sie soll und wie sie soll.
  • Ganz toll ist natürlich, dass man, wie beim Häkeln, einfach Maschen bis zur gewünschten Größe aufnehmen kann und nicht wie beim Stricken zählen und rechnen muss, wenn man eine bestimmte Größe braucht. Bei meinem Loop habe ich einfach Luftmaschen angeschlagen, ab und an um meinen Bollerkopp gelegt und konnte so einfach feststellen, wann ich den Ring schließen musste.

Seit ich es kann, habe ich richtig Spaß dabei. Ich muss dazu sagen, dass ich schon lieber häkele als stricken. Allerdings liebe ich das glatt rechts Maschenbild. Es sieht so schön ordentlich aus, wie die Maschen da in Reih und Glied Parade stehen. Das geht mit dem Knooken doch schon viel einfacher.

Hier seht ihr meinen Loop für Schatzen. Geknookt mit Merino Alpaca. Oben und unten habe ich jeweils vier Reihen feste Maschen gehäkelte, damit sich die Ränder nicht aufrollen:

Knooking Loop

Also, traut euch einfach, wenn ich das gerafft habe, schafft das wirklich jeder 😉

Hier noch ein paar Links:

Die Wahrheit über Knooking – Sträkeln

Die Jungs von hatnut haben ein neues Buch rausgebracht und ich bin sicher, die Boshi-Jungs ziehen auch noch nach: Es geht um das so genannte Knooking. Ein schönes englisches Wort, das man hervorragend eindeutschen kann. Von geknookten Mützen kann man dann reden. Klingt schön stylish, gelle? Naja, besser als die deutsche Variante „sträkeln“.
Stricken mit ner Häkelnadel, darum geht’s. Die Häkelnadel hat am Ende ein Löchlein, durch dass man einen langen Faden zieht, darauf werden die Maschen gelagert. Das entstandende Werk sieht aus wie gestrickt.

Eine einfach Anleitung, wie man die Maschen aufschlägt und die erste Reihe knookt, gibt unten stehendes Video. Schaut mal in ihren Kanal, sie hat auch ein Tutorial fürs Knooken in Runden.

Ich hab‘ jetzt meinen zweiten Loop fertig und einige Techniken versucht. Und bin über einige Aussagen, sowohl im hatnut-Buch, als auch im Netz, gestolpert, die einfach nicht stimmen, bzw. ergänzt werden müssen.

Ohne Wertung hau‘ ich jetzt einfach mal ein paar typische Knooking-Sätze rein und schreibe meinen Senf dazu:

Knooking ist für alle toll, die Schwierigkeiten beim Stricken haben.

Jain. Knooking braucht ebenso wie jede Handarbeit eine Weile, bis man seine eigene Technik raus hat. Anfänglich knookt man zu fest, die Maschen ziehen sich zusammen und es wird fast unmöglich, eine aufzunehmen. Man verheddert sich mit dem Maschenfaden, hat ihn gerne mal mit rein gehäkelt.
Man braucht Routine beim Maschen-auf-den-Faden-bugsieren, der Arbeitsfluss ist erstmal enorm gestört (gerade, wenn man geübte Häklerin ist, geht das tierisch auf die Nerven). Ich bin sicher, man investiert genau die Zeit, die man dazu braucht, Stricken zu lernen, um Knooken zu lernen.

Beim Knooken verliert man keine Maschen.

Das stimmt definitiv nicht! Gerade am Anfang sollte man sein Knookwerk ständig und misstrauisch im Auge behalten, besonders, wenn man in Runden arbeitet. Beim Maschenfadenwechsel flutscht einem schnell mal ein Mäschlein runter.

Man kann einfach Restwolle als Hilfsmittel nehmen.

Das geht man gar nicht. Ständig muss man die Maschen durch dieses Hilfsgarn (was ich die ganze Zeit Maschenfaden nenne) hin und her ziehen. Da sollte der Maschenfaden schön glatt sein, damit sich nicht alles Faser für Faser verheddert. Außerdem splisst jedes Garn bei so starker Beanstandung (es reibt sich am Häkelnadelloch auf) und zerfleddert immer mehr. Machen kann man es natürlich, aber ob es Sinn macht?

Beim Knooken hat man eine Hand frei.

Das hab ich im Buch gelesen und konnte nur staunen. Um während des Strickens eine Fernbedienung zu bedienen (kann eine Bedienung bedienen??), lege ich mein Strickzeugs auf den Schoß, eine Hand hält das Strickgut, die andere zäppt. Ändert sich beim Knooken nicht die Bohne, ich habs ausprobiert 😉

Mit Knooking kann man jedes beliebige Strickmuster nacharbeiten.

Jaaaaa (gedehnt und zögerlich ausgesprochen). Sicher, gehen tut das. Aber wer mal versucht hat, ein Zopfmuster zu knooken, weiß, dass man sich dabei leicht die Hand brechen kann. Nur weil man es kann, heißt es nicht, dass man es muss…

Knooking

Ihr seht mich mosern. Aber das heißt nicht, dass ich das knooken nicht empfehlen würde! Ganz im Gegenteil! Aber Knooking als allumfassendes kann-jeder-Depp-Hobby darzustellen und aus Stricken eine Wissenschaft zu machen, die einen universitären Abschluss verlangt, finde ich mistig. Beides hat seine Grenzen. Aber Knooking hat auch ganz fabelhaften Seiten. Dafür muss man nur einiges darüber wissen. Das erzähle ich euch dann im nächsten Beitrag

 

 

Für Garnfreunde und Wollliebhaber

Ich liebe handgemachtes Werkzeug! Irgendwie inspiriert es mich, befriedigt mich, macht mich glücklich, wenn ich auf meinem mit meinem Lieblingsstoff bezogenem Bügelbrett bügele, selbst gebastelte Maschenmarkierer verwende oder handgefärbte Wolle verstricke. Und manche etsy-Kollegen machen wirklich so ausgefallene Sachen. Aus meinen Lieblingsstücken habe ich mein erstes Treasurie gebastelt.

I love handmade supplies! It inspire me, it satisfied me, it makes me happy when I use my self upholstered ironing board, use my self crafted stich markers or use hand dyed yarn. And some fellows on etsy make really fancy things! My favorites are now in my first treasury.

‚For Yarn Lovers‘ by Friesenliese

Everything you need to knit and crotched – and of course, all is handmade!


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Treasury tool supported by the dog house

Sind die Stricknadel nicht der Hammer? Viel Spaß beim Stöbern!

Are this knitting needles crazy? Happy discovering!

Zpagetti: Die mit der Wolle tanzt…

Seit langer Zeit schleiche ich virtuell schon um sie herum, um die schönen, dicken Knäuel von Zpagetti. Wo ich doch liebend gerne dickes Garn verstricke, ich faule Socke. Aber bei rd. 9 Euronen pro Knäuel plus 5 Euro Versandkosten werd‘ ich sparsam. Bis ich in Itzehoe im Bastelladen plötzlich vor einer Regalwand voll doller Wolle stand. Und sabberte. Eines der vollgesabberten Knäule nahm ich dann mit.

Zuhause sah ich mir das Prachtstück „Wolle“ dann mal genauer an. Die Wolle ist natürlich keine. Sie ist ein doppelt gelegter Streifen Jersey. Ein Abfallprodukt aus der Textilindustrie. So steht’s auf der Banderole (naja, das Wort Abfall verwenden sie nicht). Leider steht sonst so gut wie gar nix auf der Banderole.

 

Welche Nadelstärke ist hier wohl angebracht? Erst versuchte ich mich an der dicksten Häkelnadel in meinem Haushalt, Nr. 15. Schließlich gibt’s auf der Herstellerseite auch nix Größeres zu kaufen. Viiiel zu dünn, das Nädelchen! Da komme ich nur mit Gewalt und Muskelkrämpfen in den Fingern zum Ziel. Dann fielen mir die kleinen Baumstämme ein, die ich fürn Euro aufm Flohmarkt gefunden und eigentlich nur aus Gaudi gekauft habe: Größe 35 dürfte etwas besser flutschen ;-).

Jaaa, das ist die perfekte Größe! Dann wird halt gestrickt.  „35er Nadeln“ hört sich nicht nur absurd an, sie sind tatsächlich so unförmig dick, dass man völlig neue Bewegungsabläufe beim Stricken erlernt. Und neue Muskelgruppen. Ich bin froh, dass mich niemand bei diesem völlig neuen Sport beobachtet hat.

 

Wenn man erstmal den Dreh raus hat, geht’s eigentlich ganz gut. Nicht flink, aber ganz gut. Angeschlagen habe ich 20 Maschen, dann war die Nadel voll. Das ergibt dann ungefähr 40 cm Breite. Und dann einfach kraus rechts gestrickt, mal gucken, was bei rauskommt.

 

Leider ist Jersey etwas bockig beim Zurechtzuppeln, hat halt seinen eigenen Willen. So ist das kraus recht zusammengepfercht, hätte ich mal lieber mit Fallmaschen arbeiten sollen, damit das nicht so dick wird. Andererseits wird’s vielleicht ein hübsches Deckchen für Klara, unsere Winzigkeit. So soll es sein. Sagt Klara.

Die Decke lag noch auf der Fensterbank, um geknippst zu werden, Knipse gesucht, Klara gefunden. Hach.
(Die sterbende Pflanzenwelt auf meiner Terrasse bitte nicht beachten. Schäm.)

 

Nach 30 cm hatte ich keine Lust mehr, auch weil schon nach der Hälfte das Garn geknotet war und ca. 20 cm fürn Poppes waren. Und weil ich plötzlich merkte, dass meine Nadeln komisch aussahen. Und meine Hände. Und meine Hose. Die Farbe hat dermaßen übel abgefärbt, dass ich plötzlich verstand, warum trotz 92 % Baumwollgehalt Handwäsche empfohlen wird: Würde ich das Teil herkömmlich waschen, wär’s Essig mit dem Muster (kleiner Insiderscherz: Essig nimmt man u. a. zur Farbfixierung).

Ich hab‘ das Bild mal völlig unbearbeitet gelassen, beim Aufhellen sehen meine Hände zu sauber aus 😉 Die Nadeln sind eigentlich weiß, meine Nägel waren aber schon vorher schwarz. Höhö.

 

Alles in allem ein nettes Gimmick, ein lustiges Geschenk für Vielstricker und -häkler und ausprobiert haben sollte man es mal. Aber das nächste Mal zerschnibbele ich lieber meine alte, ausgewaschene Jersey-Bettwäsche. Sobald meine Hände wieder sauber sind…