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T-Shirt-Labels selbstgemacht

Blümchen hat vor ein paar Tagen Logo Labels erstellt und über ihre Erfahrungen geschrieben. Dabei fiel mir ein, dass ich zwar mal geschrieben hatte, wie ich Stoffetiketten selbst mache, aber meine T-Shirt-Labels, die ich am meisten verwende, erwähne ich mit keinem Wort. Zeit das zu ändern:

Ich hab‘ da mal was vorbereitet *schnauzerreib*:

T-Shirt-LabelKlickste drauf, wird’s größer.

In dem obigen Beispeil habe ich die Shirt-Streifen unten bestempelt, damit ich sie mit einnähen kann. Ein paar der Streifen habe ich auch mittig bestempelt, zum zentrierten (Doppeltwortvermeidungsstrategie. Geht nicht auf.) Aufnähen.

Zum Stempeln verwende ich seit Jahr und Tag ein Stempelkissen von Rico Design. Die gibt’s in vielen Farben, ich hab‘ nur fröhliches Schwarz.

Übrigens: Selbst nach der vom Hersteller empfohlenen Wartezeit von mehreren Stunden hatte ich oft das Problem, dass die Schrift noch verschmierte. Verhindern kann man das, in dem man ein Papiertuch auf die Farbe legt und mit leichtem Druck überbügelt. Zwei, drei mal wiederholt, hält die Farbe bombenfest.

Meinen Stempel habe ich vor sechstausend Jahren (mindestens) bei Stempel Malter erworben. Ich glaube, bei strunznormalen Stempeln tut sich die Qualität der verschiedenen Stempelhersteller aber nix.

Stempeln mit Sellerie und Lauch. Warum nich‘?

Ich liebe es, auf einem Markt stehen und meine selbstgemachten Sachen verticken. Die Leute aber dazu zu animieren, in aller Öffentlichkeit (für sie) neue Basteltechniken auszuprobieren, ist der Hammer 😀

So stellte ich denn auf dem „Meldorfer Kohlvergnügen“ neben meinen verkäuflichen Werken meine kleine Kinderschultafel auf und warb damit, die große Lehre der Selleriestangendrucktechnik zu vermitteln.

Das und wie das funktioniert fand ich mehr oder weniger per Zufall raus: Ich hatte einen wundervollen Leinenstoff als altes Bettlaken ergattert. Schneeweiß, toller Griff und willig, eine Tasche zu werden. Aber so ganz weiß is‘ ja fad. Während meiner Überlegungen (Färben? Bedrucken? Bestempeln?) stand ich in der Küche, mir einen Snack zuzubereiten. Selleriestangen mit Dip. Und da fiel mein Blick auf das Endstück des Sellerie. How beautiful eigentlich. Wie eine Rose. Stempeln mit Sellerie? Geht das? Und ob! Und ein Blick auf Google offenbarte mir, dass da schon ganz andere kreative Köpfe dran gedacht haben. Nunja, ich brauche halt immer etwas länger.

Nun möchte ich euch anhand der Fotos, die ich während des Marktes gemacht haben, zeigen, welche Technik sich am besten eignet und was man macht, wenn der Sellerie zu Neige geht (nämlich Lauch kaufen :mrgreen: ).

Sellerie Stempeln   Ihr braucht:

  • Gemüse (Sellerie, Lauch)
  • ein scharfes Messer
  • Gummibänder
  • Papp-, oder Keramikteller
  • Unterlage zum Rumsauen
  • Feste Pappe oder ähnliches, um ein Durchsiffen der Farbe zu verhindern
  • Textilfarbe
  • Schwämmchen
  • Stoff, Beutel, Shirt, was ihr halt bedrucken wollt.
Schnurrt erst ein paar Gummiringe ums Gemüse, damit euch nachher nicht Sellerieblätter und Lauchfetzen um die Ohren fliegen.Schneidet dann einen großzügigen Strunk vom Gemüse ab.

Gebt etwas Textilfarbe auf einen Teller und tupft ein Schwämmchen hinein.

 

 Sellerie Stempeln  Tupft sanft das mit Farbe getränkte Schwämmchen auf euer Gemüse. Nicht reiben, nicht wischen: Sonst holt ihr damit die Farbe wieder runter.Seid nicht geizig mit der Farbe.

Stempelt nun ein paar Mal auf einem Blatt Papier, um zu sehen, wie sich das Gemüse stempeln lässt. Vielleicht müsst ihr das Gummi noch etwas fester zurren, damit die Form kompakter wird, vielleicht verschiebt ihr es nach oben, damit die „Blütenblätter“ fluffiger erscheinen.

Jetzt geht’s lohos! Beim Stempeln dürft ihr das Gemüse ruhig feste runterdrücken: Lauch ist (wenn er frisch und vor allem ungekocht ist :mrgreen: ), sehr stabil. Sellerie sowieso. Macht eine leichte Drehbewegung mit dem Handgelenk, damit auch die äußeren Stengel aufs Papier bzw. den Stoff kommen.Je nach Qualität der Farben kann man den „Stempel“ mehrfach aufsetzen, wir haben aber jedesmal neue Farbe aufgebracht.

Zum Farbwechsel einfach die restliche Farbe feucht abwischen, ein paar Mal „trocken“ stempeln und weiter geht’s mit der nächsten Farbe. Aber, Schwund ist immer: Ein paar Krümel Restfarbe werdet ihr in das neue Motiv mitnehmen. Ist halt nix für Perfektionisten, das Gemüsestempeln.

 Sellerie Stempeln

Damit ihr ein Gefühl für die Blüten bekommt, die man mit Selleriestangen und Lauch erstellen kann, hier eine kleine Übersicht:

Sellerie stempeln

Wenn ihr fertig seid, könnt‘ ihr noch eine kleine, sehr bunte Gemüsesuppe zaubern *örks*. Im Ernst: Schaut nochmal, was die Hersteller eurer Textilfarbe zum Thema Fixierung sagen, wahrscheinlich müsst ihr euer Kunstwerk bügeln.

Ein besonders eindrucksvolles Bild (anders kann man das echt nicht sagen), hat meine liebe Freundin Veronika erstellt, die mich am Stand besucht hat. Sie hat erst gestempelt und dann mittels Textilstift und viel Fantasie eine tolle Tasche gezaubert:

Sellerie stempel

Als Belohnung für euer langes Lesen (sorry, ich kann nicht kurz), verlose ich mit diesem Post diese wundervolle Sellerie-Leinen-Tasche. Sie ist ein absolutes Unikat, gefüttert mit einem wunderbar weich gewaschenen weiß-blau-kariertem Bettbezug, hat eine Innentasche und einen kleinen Verschluß mit Karabinerhaken.

Gewinnspiel

Ihr wollt sie haben? Schreibt mir hier im Blog oder auf Facebook, ob ihr schon mal mit verrückten Materialien gestempelt habt. Vielleicht habt ihr ja sogar ein Bild davon?

[box type=“alert“]Teilnahmebedingungen

Facebook steht mit dem Gewinnspiel in keinerlei Verbindung und ist nicht Ansprechpartner dieses Gewinnspiels.

Veranstalter ist die Friesenliese, Claudia Talbi.

Das Gewinnspiel beginnt mit dem Erscheinen dieses Posts und endet am Samstag, den 04. Oktober 2014 um 00:00 Uhr.

Der Gewinn wird per Zufall ausgelost und sowohl hier als auch auf Facebook spätestens am nächsten Werktag bekannt gegeben. Die Sellerie-Leinen-Tasche wird kostenfrei übersandt, es fallen keine Kosten für den Gewinn an. Für die Versendung brauche ich die Gewinn-Adresse, die ich per Nachricht anfordern werde. Die Adresse wird anschließend gelöscht.

Teilnahmeberechtigt ist jeder über 18 Jahre, der einen Kommentar auf dieses Posting hier oder auf Facebook veröffentlicht.

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T-Shirt-Recycling: Mit Bleiche stempeln – Stamping with Bleach

Meine Wäsche spüle ich nur mit Essig und verwende nur abbaubare Reinigungsmittel. Trotzdem habe ich immer eine Flasche ätzendes Bleichmittel im Haus: Zum Basteln natürlich ;-). Mit Bleiche kann man wunderbar Stoffe entfärben, mit den Farben spielen, die Bleiche aufsprühen, vermalen, stempeln. Das Stempeln mit Bleiche ist ganz einfach, ich zeigs euch.

Hier habe ich den Rest des Shirts, aus dem ich ein Kissen gemacht habe, zu einem Loop geschnitten. Ein Loop aus einem Shirt zu machen, ist so einfach, wie eine Packung Milch aufreißen: Großes Shirt nehmen, unteren Teil ca. 30 cm hoch abschneiden, fertich.

Aber wir wollen ja was individuelles, gelle? Wir sind ja schließlich Crafter und DIYer. Also legt schon mal bereit:

Zubehör Bleichen

 

Das zu bestempelnde Objekt (aus Baumwolle), Bleichmittel (z. B. Klorix oder Domestos), ein Schwammtuch, ein altes Tellerchen, etwas Pappe und einen Stempel. Ich wollte ein großes Motiv und habe mich für meinen selbst gebastelten aus  Moosgummi entschieden. Ihr könnt jeden beliebigen Stempel verwenden.

Erstmal reißt ihr bitte das Fenster auf und schützt eure Hände mit Latexhandschuhen. Sperrt Kinder, Hunde und Katzen aus.

Legt dann das Schwammtuch auf den Teller und träufelt vorsichtig etwas Bleiche darauf. Die Menge richtet sich nach der Größe des Stempels. Jetzt habt ihr ein Bleichestempelkissen. Versucht euch erstmal an einem Reststoff, um zu sehen, wie schnell die Bleiche reagiert (und ob überhaupt!). Ganz wie beim richtigen Stempeln tunkt ihr den Stempel in das „Stempelkissen“, direkt auf die Bleiche und danach auf den Stoff. Ich habe für jeden Stempeldruck erneut in die Bleiche getunkt.

Falls ihr etwas Doppellagiges, wie z. B. einen Loop bestempeln wollt, solltet ihr etwas Pappe zwischen die Lagen legen, damit die Bleiche nicht durchsuppt.

Nach kurzer Wartezeit sollte euer Stoff in etwa so aussehen:

gebleichter Stoff

Ich find’s immer wieder spannend, wie die Farbe sich beim Bleichen verwandelt und wie unterschiedlich stark die Bleich wirkt. Ich hätte vielleicht noch etwas warten können, damit die Bleiche mehr Zeit hat, abba ich bin imma so irre ungeduldig 😳
Sobald ihr zufrieden mit dem Ergebnis seid (nicht vergessen die Rückseite zu bestempeln!), werft ihr den Stoff flugs in ein Waschbecken mit kaltem Wasser, um den Bleichvorgang zu stoppen. Danach den Stoff bitte eine Runde in der Waschmaschine mitlaufen lassen. Wascht sorgfältig Stempel, Schwammtuch und Tellerchen ab!

Und nun sehet und staunet:

Fertiger Loop

Ich finde meinen neuen Sommerschal ganz zauberhaft und werde ihn mit Stolz und Würde tragen. Naja, gut, besonders würdig komme ich nicht rüber, aber der Schal reißt es dann wieder raus ;-).

Falls ihr Lust habt, noch mehr solche lustigen Sachen zu gestalten, mich mal in echt sehen wollt, sei hier nochmal auf meinen Workshop zum Thema Shirt-Verwurstung hingewiesen:

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Taschen, Schals und Schmuck aus alten T-Shirts (ohne Nähen!) Für Kinder ab 10 J. und Erw.
Dreiwöchiger Kurs, Termine:
05. September 17 – 19 Uhr
12.  September 17 – 19 Uhr
19.  September 17 – 19 Uhr
Wochenendkurs, Termine:
28. September 10 – 13 Uhr
29. September 10 – 13 Uhr

Auch ohne Nähmaschine lassen sich aus alten T-Shirts wunderbare Schätze schneide(r)n: Ich zeige Ihnen, wie Sie, nur mit Schere und Phantasie bewaffnet, aus ausgemusterten Shirts einfache Taschen, luftige Sommerschals und ausgefallenen Halsschmuck zaubern können.

Kursleitung: Claudia Talbi
Ort: FBS/Ditmarsia, Telefon 04832-2375
Gebühren: je 25,-€ / Kurs
Bitte mitbringen: 4-5 alte T-Shirts (Größe und Farbe egal), scharfe, große Schere.

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DIY Moosgummistempel / craft foam stamp

Ich habe ein neues Logo mit einem hübschen blauen Anker. Also brauche ich einen Stempel. Das sind zwei unzertrennliche Einheiten. Logo und Stempel. Zwei Schwestern. Und überhaupt stempele ich so gerne. Auf Stoffen. Und Karten. Und Papieren. Stempel sind toll.

Mein Wunsch war nun: Ein großer Anker – mindestens 5 cm hoch. Nicht zuviele Details. Und die Ähnlichkeit zu meinem neuen, schicken Logo sollte verblüffend sein. Das wird teuer. Wenn man ihn machen lässt.

Aber wofür hat man denn ein überquellendes Bastelzimmer? Nachdem ich alle möglichen Materialien (Schwämme, Radiergummis, …) in Betracht gezogen habe, fand ich einen Bogen Moosgummi. Auch wenn ich nicht weiß, wie das in meinen Schrank gekommen ist. Juchhu, die Suche hatte ein Ende! (Die weitaus größere Schwierigkeit war übrigens das Finden eines Stempelkörpers! Meine gesamte Küche habe ich auf den Kopf gestellt – nachdem das Bastelzimmer abgegrast war. Nun hat der Zimt keinen Deckel mehr. Naja, shit happens ;-))

Aus meinem reichhaltigen Erfahrungsschatz als Stempelmacherin dürft ihr jetzt schöpfen. Ist das nicht lieb von mir (bin selbst ganz gerührt)?

Für einen Stempel aus Moosgummi braucht ihr folgende Materialien

  • Vorlage auf Papier (sucht euch ein schönes Herz, einen Vogel, eine Sonne… und druckt es aus oder greift selbst zum Stift)
  • Schere (spitz und klein, Nagel- oder Stickscheren sind prima)
  • Klebstoff (je nach eurem Stempelkörper, bei Holz und Moosgummi funzt ein Klebestift prima)
  • Moosgummi
  • Deckel (die Stempelfläche muss glatt sein, es gehen Schraubglasdeckel, Plastikdeckel oder auch Gefäße mit glattem Boden)
  • Kugelschreiber (oder einen Stift, mit dem ihr auf Moosgummi schreiben könnt)

Zusammenbau

Schneidet eure Vorlage mit der kleinen Schere aus, seid so genau wie möglich. Legt diese auf den Moosgummi und umrandet die Vorlage (ihr könnt auch direkt auf dem Moosgummi euer Motiv einzeichnen). Nun schnibbelt ihr die aus. Schaut euch an, welche Seite des Moosgummi die bessere ist und arbeitet sorgfältig: Jedes Fitzelchen ist nachher auf dem Druck zu sehen!

Jetzt geht ihr mit eurer Stempelvorlage durchs Haus und sucht nach einem Deckel. Das nimmt die meiste Zeit in Anspruch. Glaubt mir. Der Deckel sollte ein wenig größer wie die Vorlage sein, ganz plan und er muss griffig sein. Falls ihr etwas gefunden habt, tut mal so, als würdet ihr damit stempeln, dann wißt ihr, was ich meine ;-). Den Deckel bitte schön saubermachen (meiner war voller Zimt, hach, das riecht so lecker!)

Klebt nun die Vorlage auf den Stempelkörper (ich weiß gar nicht, wie das richtig heißt). Lasst den Kleber gut trocknen, auch wenn es euch schon in den Finger juckt (ich kenn‘ das ja auch ;-)). Sucht euch schon mal Stoffe, Papiere, Briefumschläge raus und natürlich eure Stempelkissen. Wartet noch ein bisschen. Der Kleber muss trocken sein.

Bevor ihr nun loslegt, schnappt euch einen wasserfesten Marker und markiert relevante Stellen am Stempelkörper. Damit ihr beim Stempeln wißt, wo oben und unten ist und ihn richtig positionieren könnt.

Presst jetzt das Stempelkissen sanft, aber mit Nachdruck auf den Stempel. Das ist besser als umgekehrt. Gerade, wenn der Stempel größer als das Kissen ist ;-). Ein paar Mal ditschen, damit ordentlich Farbe auf dem Stempel ist. Und los geht’s!!!

Klar, Stempelqueens wie Mareike in ihrem wunderschönen little-big-treehouse bringe ich mit diesem Tutorial zum Kichern ;-), aber für mich war es eine Offenbarung: Mein erster richtig funktionierender Stempel. Und so schön groß 🙂

Viel Spaß beim Stempeln 🙂

english version

Make your own stamp with craft foam

I have a new logo, a cute blue anchor. So I need a new stamp. Because the two belong together. Logo and stamp. Two sisters. In general I love to stamp. On fabric. On cards. On papers. Stamps are great.

And now I want to have a stamp with a big anchor (at least 5 cm / 2,5″ big). Not to many details. And it must have a striking similarity to my new pretty logo. Which is expensive. If someone will do it for me.

But wait! I have a big, brimming crafting room! After I looked at various materials (sponges, rubbers,..) I found some craft foam. Even if I don’t know how it comes into my cabinet. Yippee, search has an end! (Most bigger hitch was to found a stamp body! I searched in my hole kitchen – after the craft room brought nothing. Now my cinnamon jar has’nt a lid. Well, shit happens ;-))

Now you can profit from my rich experience in making stamps. Oh, I’m such a nice girl (I’m very touched about myself).

For a craft foam stamp you’ll need the following materials:

  • pattern / draft on paper (look for a nice bird, a heart, a sun and print it out or paint it yourself)
  • scissors (tiny and pointed, like a nail scissors or such one for embroidery)
  • glue (depending of your stamp body, for mine made of wood I used a sticky tack, it works fine)
  • craft foam
  • lid (the stamp part has to be flat. You can use a jar lid, a lid of plastic, every kind of jar if the bottom is plan)
  • pen (or a pencil which works on craft foam)

Assembling the stamp

Cut out your motif with the little scissors, be as exact as possible. Put it on the craft foam and trace it (you can paint on the craft foam directly, of course). Now cut it out. Look which sides looks better and be careful: Every tiny little bit you will see after stamp!

Now take your cut out stamp blank (oh, I cannot find the correct words in english :-(), go through your house, look for a lid. Takes a lot of time, believe me. The lid has to be a little bigger than your whatsit, very flat and with a good grip. If you think you have the right lid, play stamping and you know what I mean ;-). Please clean the lid (mine was full of cinnamon, oh well, this great scent!)

Now glue the you-know-what-I-mean on you stamp body (the next word I don’t now wether in english nor in german). Let the glue dry, even if you can’t wait (I know that feeling ;-)). In the meantime look for fabric, paper, envelopes and – of course – your ink pad. Still wait a little bit. The glue has to dry.

Before you start take a permanent marker and point out the top and the bottom or other relevant places on the stamp body. So you can see how to position the stamp.

Take you ink pad and press it gently on the stamp. That is better than the other way. Especially when the stamp is bigger than the pad 😉 Dip a few times to get enough color on the stamp and GO ON!!

Sure, stamping Queens like Mareike from the great little-big-treehouse may will giggle by my tutorial 😉 but for me at was a relevation: My first really functioning stamp. And such a big one 🙂

Happy stamping 🙂