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Fertigkeiten und (Er)kenntnisse

Ich merke in letzter Zeit – seit ich wieder mit Freude ans Klamottennähen denke – dass ich mich selbst einschränke, weil mir gewisse Kenntnisse fehlen. Nix dolles, keine Astrophysik oder so, eher Knopflöcher nähen z. B. Ich trage gerne Blusen. Am liebsten old fashioned (jedenfalls für Docs-Träger ;-)) aus Flanell, muss auch nicht zwingend kariert sein. Und darf den Jahren und der Mode geschuldet tailliert sein. Feiner Kord käme inzwischen auch in Betracht. Aber die Knopflöcher (reden wir jetzt mal nicht vom Kragen. Die Panik kommt später…). 

Da gibt es noch mehr so kannichnicht-machichnicht Geschichten.

  
Ich werde den zügig heranschreitenden Jahreswechsel dazu nutzen, mir mal zu überlegen, was ich 2016 gerne lernen würde:

  • Knopflöcher nähen
  • Schrägband ordentlich annähen (reden wir nicht drüber)
  • Fadenspannung mal nicht ausm Bauch raus, sondern kenntnisreich einstellen
  • Pustedingens nicht zum Katzeärgern, sondern für Säume einsetzen (noch nie gemacht, scheint aber bei den ganzen rockigen Schnittmustern, die auf meiner Wunschliste stehen, sinnvoll zu sein).
  • Zwillingsnadelangst überwinden. Ich weiß sogar, was ich bei meinem einmaligen Versuch falsch gemacht habe: Der Abstand der Nadeln ist zu eng für Jersey, die Twins gibts auch etwas breiter. Der damalige Versuch sah aber so kacke aus, dass ich diese Technik bisher komplett ausblendet habe. 

Beim BläckFriday habe ich mir bei Craftsy zwei Kurse gegönnt, jeweils mit Schnittmuster. Die überqueren gerade den Atlantik. Ich hoffe, die eine oder andere Fertigkeit daraus ableiten zu können.

Das waren jetzt die ganz privaten Nähwünsche. Beruflich will ich unbedingt einen (oder zwei oder drei) Kurs bei Kristina machen. Ihren Blog lese ich schon länger – seit kurzen sehr regelmäßig und finde sie so dolle sympathisch und sie macht mich ganz kribbelig mit ihren tollen Ideen. Und dann kreiere ich meinen sowas von eigenen Stoff und nähe daraus überaus hippe Taschen und werd‘ berühmt. Jau. 

Schnell, warm, pink: Indoor Poncho

Ich hatte gerade etwa eine halbe Stunde Zeit. Und einen seit Jahren wohlgehüteten Rest Doublefleece, der zu kurz für alles Pullige und zuviel für Stulpen war. Schneiderherz hatte doch vor kurzem diesen netten Kurzponcho vorgestellt?

Mein Mann stieg gerade in die Dusche, als ich den Stoff ausbreitete. Als er sich abtrocknete, kam ich ihm schon im Indoor Poncho entgegen.

Also, über eine zu lange Verarbeitungszeit kann man sich echt net beschweren! Nu sitze ich schön eingemummelt aufm Sofa, freu mich über den hübschen Fall des Stoffes und hoffe, ihr nehmt mir mein Abends-im-Schlafanzug-Bild nicht allzu übel (und dann auch noch mit iPad-Apps das ungemachte Bett wegretuschiert. Pfuscherin…).